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Halbmond (anjaneyasana)
 

Das Bild der Übung:
„Der Übende spürt den Zusammenhang von Entspannung, Einsinken in den Stand, in die Nähe zur Erde und der möglichen Durchstreckung der Wirbelsäule in die Offenheit zum Kosmos. Die Bewegungsrichtungen sind tatsächlich voneinander abhängig, der Weg zu der Erde, der Weg in das Licht des Kosmos. Je weiter das Einsinken in den Stand gelingt, um so leichter lässt sich die Brustwirbelsäule durchstrecken und in die Offenheit führen. In der Erkenntnis dieser beiden Bewegungsrichtungen und in der Entwicklung einer Erfahrung des Hingegebenseins an die inneren, verborgenen, profunden Ziele, die das Bewusstsein finden möchte, liegt der Sinn dieser sehr wichtigen asana.“ Heinz Grill „Die Seelendimension des Yoga“ S. 120.


Zur Ausführung:
Zu Beginn wird ein Bein nach vorne gerichtet und das andere weit zurück. Das Gewicht wird auf das vordere Bein verlagert, wobei die Ferse am Boden bleibt. Die Arme und Schultern bleiben entspannt und der Übende sinkt immer weiter in den Stand ein. Das Empfinden bereits bei dieser ersten Phase der Stellung sollte einer Schale gleichen, die sich aufnahmefähig nach oben öffnet. Nach einer Vorbereitungszeit von etwa einer halben Minute werden die Hände aneinander gelegt und die Arme gleiten über den Kopf nach oben. Nun erfolgt die Dehnung der Brustwirbelsäule in den Halbmond hinein. Bei der Ausführung der Stellung sollte der Atem frei fliessen, die Durchstreckung der Wirbelsäule sollte nicht im unteren Rücken gespürt werden. Die Haltedauer je Seite sollte etwa eine halbe Minute betragen.